Im Juni 2017 gab es bei mir nur an zwei Tagen einen wolkenfreien Himmel. Und am sieben Tagen war es total bewölkt. An den meisten Tagen musste ich also kleine Wolkenlücken abpassen, um überhaupt ein paar Sonnenaufnahmen machen zu können.
Dabei habe ich einige interessante Randprotuberanzen und viele extrem lange Filamente fotografieren können. Dann auch zweimal ein etwas größeren Einzelfleck, sowie eine etwas längere kleine Doppelfleckengruppe. Auch eine Kalziumaufnahme ist dabei. Dann wieder einmal ein Flugzeug, aber ohne Kondensstreifen.
Dann ein positiver Versuch mit 21 Meter Äquivalentbrennweite am 150 mm ED Refraktor, einschließlich einem Grün-Interferenzfilter. Speziell an der kleinen Doppelfleckengruppe sind sehr schön die Granulen zu sehen.
Durch Zufall habe ich im Osten um 3.46 Uhr, als ich vor Sonnenaufgang wach geworden bin, die dünne Mondsichel gesehen. Und darüber in 4,1 Grad Abstand einen weiteren helleren Fleck. Als ich dann im Himmelsjahr nachgeschaut habe, stellte sich heraus, dass es die Venus am Morgenhimmel ist.
Alle Sonnenaufnahmen habe ich mit einem DSLR Spiegel-Reflex Gehäuse aufgenommen.

















