Die große „Vierfach“ Fleckengruppe konnte schon nach der 4. Sonnenrotation beobachtet werden! Das ist schon recht selten, normale Sonnenflecken sind nach einer Rotation nicht mehr zu sehen.
Langgezogene Randprotuberanz vom 03.08.2014
04.08.2014: Auch mit dem kleinem P.S.T. H-alpha Fernrohr sind interessante Übersichtfotos zu machen. Sogar eine sehr tief stehende Sonnenscheibe (eine Handbreit über dem Horizont) mit einem durchziehenden Wolkenstreifen zeigt trotzdem einige H-alpha Strukturen.
Selten sind neben langen Filamenten auch lange Aktivitätsgebiete zu sehen. Am 05.08.2014 hatte dieses Fackel- und Flaregebiet eine Länge von einem Sonnenradius.
08.08.2014: Sonnenflecken am Ost- und Westrand
Bei gutem Seeing lohnt sich auch neben einer 2,3-fache Vergrößerung mit einer Barlowlinse auch eine 6-fache Nachvergrößerung mittels einer Okularprojektion an einzelne Fleckengruppen. Neben der teilweise guten Sichtbarkeit der Granulen sind auch Filamentstrukturen in der Penumbra zu sehen!
Aufregend sind dann auch Flares in kleinen Aktivitätsgebieten.
Abklingende Flares sind an den sich neu gebildeten kleinen dünnen Filamentstreifen zu erkennen.
Auch im August waren wieder interessante Randprotuberanzen zu sehen.
Manchmal sieht man am Ostrand über mehrere Tage an gleicher Stelle eine Randprotuberanz. Bedingt durch die Sonnenrotation sollte das ja nicht möglich sein! Aber wenn ein langes Filament in Rotationsrichtung positioniert ist, ist sowas möglich.
Das Foto vom 28.08.2014 zeigt dieses lange Filament, das 5 Tage lang Randprotuberanzen zeigte.


















